15. März 2011
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Unbekannte legen Giftköder am Dietweg aus.

Liebe Leser!

Es liegt in meinem Interesse sie über die momentanen Vorkommnisse im Stadtteil Orschel Hagen zu informieren. Es ist leider in der letzten Zeit bekannt geworden, dass es Unbekannte gibt, welche unteranderem den Dietweg nutzen um Hunde mit präparierten Giftködern zu vergiften. Der letzte bekannte Fall ereignete sich am 3. März 2011, an diesem besagten Tag nahm ein Hund ein Würstchen, welches mit Ratten- sowie Schneckengift präpariert war auf. Er musste am selben Abend noch eingeschläfert werden. Solche Vorfälle erschüttern leider in letzter Zeit alle Hundebesitzer in der Umgebung. Für viele Hunde brachte das leider schon ihren Tod.

In welchem Interesse steckt das? Hundebesitzer würden mir Recht geben, wenn ich sage, dass ein Hund ein Familienmitglied ersetzt, bzw. zu einem neuen Familienmitglied wird. Dementsprechend schwer fällt es uns, wenn unseren Hunden etwas zu stößt oder sie sogar vergiftet werden. Es ist eine Gefahr nicht nur für Hundebesitzer, sondern auch für jeden anderen und vor allem für unsere Kinder.

Schon die geringe Aufnahme von Rattengift oder ähnlichem bedeutet für jedes Tier den Tod. Rattengifte bestehen aus verschiedenen Inhaltstoffen, welche alle den gleichen Effekt zeigen: Sie hemmen die Blutgerinnung, Herz und Lunge sowie andere Organe werden zum Beispiel durch Lähmungen beeinträchtig. Durch die starke Blutverdünnung tritt das Blut aus den Gefäßwänden und der Hund verblutet von innen. Gifttaten sind strafbar und müssen unbedingt zur Anzeigen gebracht werden, damit die Polizei zur Gefahrenabwehr nachgehen kann.

Ich bitte alle darum, aufmerksamer zu werden nicht nur zum Schutz der Tiere sondern auch zu unserem eigenen Schutz und vor allem dem unserer Kinder. Melden sie verdächtiges der Polizei, oder wenn sie selber betroffen sind, erstatten sie Anzeige. Nur so können wir den erschütternden Vorfällen ein Ende setzen.

Ich hoffe, dass wir so bald wieder beruhigt tolle Ausflüge in Orschel Hagen unternehmen können, ohne in der Angst sein zu müssen, dass unseren Tieren oder Kindern etwas gefährliches passiert.